AVT Köln

Welzel-Ruhrmann, Claudia - Bonn

Mein Name ist Claudia Welzel-Ruhrmann und ich bin seit 1990 in eigener Praxis niedergelassen, zunächst in Teilzeit, seit 1999 in Vollzeit. Zwischen 1991 und 1998 war ich an der Psychosomatischen Universitätsklinik in Bonn tätig, wo ich als Leitende Psychologin im Bereich Verhaltenstherapie auch für die Ausbildung der PiAs zuständig war.

Entsprechend meiner dortigen Behandlungs- und Forschungsschwerpunkte bin ich auf die Therapie von Angst- und Essstörungen sowie psychosomatischen Störungen spezialisiert. Weitere Behandlungsschwerpunkte ergeben sich durch meine Weiterbildungen in den Bereichen Sexualtherapie, EMDR/Traumatherapie, Ego-State-Therapie und Focusing.

Zwischen 1998 und 2008 war ich als Dozentin für ein psychoanalytisches Institut im Bereich Verhaltenstherapie tätig, seit 2000 bin ich als Supervisorin und Dozentin (für die Themen Panik und Agoraphobie sowie Essstörungen) bei der DGVT in Bonn akkreditiert. 2010 habe ich auch bei der AVT als Dozentin für das Thema Essstörungen begonnen. Dort biete ich auch Selbsterfahrung im Einzel- und Gruppensetting an und bin als Prüferin bei der mündlichen staatlichen Abschlussprüfung tätig.

Ich arbeite in Praxisgemeinschaft mit meinem langjährigen Kollegen Volker Teichmann und in einer Gemeinschaftspraxis mit Marion Schmidt-Bleker, meiner ersten Lehrpraxismitarbeiterin. Die Lehrpraxis führe ich seit 2007 am Standort Meckenheimer Allee. Im Rahmen der Niederlassung meines Mannes Prof. Dr. Stephan Ruhrmann habe ich einen zweiten Standort in der Kaiserstraße 11 gegründet, den wir gemeinsam betreuen. Mein Hauptanliegen im Rahmen der Lehrpraxis ist – neben einer gründlichen praktischen Ausbildung – die Begeisterung weiterzugeben, die ich auch nach 30 Jahren für unseren inspirierenden Beruf hege. Ich finde es bereichernd, angehende Therapeutinnen und Therapeuten bei ihrer Identitätsfindung in diesem Bereich zu begleiten und die Arbeit mit den Ausbildungsteilnehmern in den vergangenen Jahren hat mir sehr viel Spaß gemacht. Dabei habe ich aber auch gemerkt, wie zentral die „passende Chemie“ ist, so dass ich auf diesen Aspekt großen Wert lege.

Ich schätze bei Ausbildungsteilnehmern eine hohe fachliche Kompetenz, die sich auch im engagierten Rezipieren von Fachliteratur äußern sollte, außerdem Selbstständigkeit ohne Selbstüberschätzung, soziale Kompetenz mit angenehmen Umgangsformen, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Gleichbedeutend sind mir Humor und – siehe oben – Begeisterungsfähigkeit. Schwierigkeiten hätte ich damit, wenn jemand mit möglichst wenig Aufwand und Engagement durch die Ausbildung kommen möchte.

Insgesamt können 12 TeilnehmerInnen ihre Ausbildung bei mir absolvieren, wobei an beiden Standorten jeweils 2 Personen gleichzeitig arbeiten können. Für alle MitarbeiterInnen biete ich Einzel- und Gruppensupervision an. Zusätzlich werden alle Lehrpraxiszugehörige bevorzugt berücksichtigt bei der Supervisionsplatzvergabe meines Praxiskollegen Volker Teichmann sowie bei meinem Mann, der auch als ärztlicher Psychotherapeut und Psychiater tätig ist. Dies gilt ebenso hinsichtlich der Einzelselbsterfahrung, die auch von uns allen angeboten wird.

Am ersten Standort liegen unsere Praxisräume in einem schönen denkmalgeschützten Haus in der Meckenheimer Allee, ca. fünf Gehminuten vom Hauptbahnhof, gut erreichbar mit öffentlichen Verkehrsmitteln; die Suche nach einem Parkplatz kann je nach Tageszeit auch schon mal Geduld erfordern. Für angenehme (Mittags-)Pausen sorgt nicht nur der wenige Minuten entfernte Botanische Garten – auch sehr geeignet für Achtsamkeitsübungen und Genusstraining – sondern auch die reichhaltige Gastronomie von Poppelsdorf. Die Praxis verteilt sich auf zwei Etagen, wobei die obere Etage für die AusbildungsteilnehmerInnen vorgesehen ist. Hier finden sich zwei Behandlungsräume, davon ein für Gruppen geeigneter, mit einer Entspannungsliege und einer reichhaltigen Fachbibliothek ausgestatteter Raum, ein Wartezimmer sowie ein Aufenthaltsraum mit Küchenecke und Computerarbeitsplatz.
Die Praxis in der Kaiserstraße befindet sich im Erdgeschoß eines ruhigen, freundlichen Wohnhauses mit dazugehörigem Innenhof und Garten ganz in der Nähe des Hofgartens und der Innenstadt, sodass auch hier arbeitsfreie Stunden zur Erholung oder für Erledigungen genutzt werden können. Der Hauptbahnhof ist ebenfalls nur fünf Gehminuten entfernt, Parkplätze gibt es wenige, am besten wird auf die Parkhäuser der Innenstadt zugegriffen. Auch hier gibt es neben einem Wartezimmer und dem Behandlungsraum meines Mannes zwei weitere Behandlungszimmer, die jeweils mit Schreibtischen ausgestattet sind, und einen Aufenthaltsraum mit Computerarbeitsplatz und Küchenecke.
An beiden Standorten ist für das leibliche Wohl mit einer reichlichen Auswahl an Kaffee- und Teesorten gesorgt :-).

Allgemeine Informationen zur Praxis