AVT Köln

Windelen, Christian

Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Frauenheilkunde

Christoph Windelen

Seit 1992 bin ich in Köln als Gynäkologe und Psychotherapeut niedergelassen. Meine somatische Erstausbildung als Gynäkologe brachte mich oft an kommunikative Grenzen im Umgang mit Patienten. Deshalb begann ich berufsbegleitend mit einer ersten Ausbildung in Sexualtherapie und Fortbildungsabendkursen in tiefenpsychologischer Psychotherapie. Schon während des Studiums begann ich mit der Teilnahme an einer über 5 Jahre fortlaufenden analytischen Selbsterfahrungsgruppe. Es folgten verschiedene Selbsterfahrungs- und Ausbildungs-Aufenthalte während der Facharztweiterbildung. Während meiner Facharztausbildung erweiterte ich meine Erfahrungen mit einer Körpertherapeutischen Gruppe und einer Gruppen-Analyse-Ausbildung. Die Verhaltenstherapie-Theorie erlernte ich berufsbegleitend parallel zu meiner Tätigkeit als tiefenpsychologisch orientierter Einzeltherapeut ab 1992. Meine Facharztprüfung in Psychosomatik und Psychotherapie legte ich 1997 ab. Seit 1999 bin ich als Dozent, Supervisor und seit 2002 als ärztlicher Leiter bei der AVT tätig. Als Dozent bei der AVT gebe ich Kurse in Sexualtherapie und Psychoonkologie. Zusammen mit Professor Hornung aus Bonn bin ich von der Ärztekammer Nordrhein weiterbildungsbefugt für die Mediziner-Weiterbildung in der AVT.

Seit 2002 führe ich zusammen mit Herrn Dipl. Psych. Claus Lechmann eine Lehrpraxis der AVT in der Kölner Südstadt, nahe des Chlodwigplatzes. Infos zur Praxis und einen Eindruck von den Räumlichkeiten finden Sie unter www.frauenarzt-in-koeln.de.

Neben der langjährigen Vollzeitausübung von tiefenpsychologischer Einzel- und Gruppentherapie unter Supervision verfüge ich über unterschiedliche Erfahrungen in Ausbildungs- und Selbsterfahrungsworkshops. Von mir verwendete Methoden kommen aus der Hypnotherapie, der katathym-imaginativen Therapie und verschiedenen Körpertherapie-Ansätzen. Die kognitive Verhaltenstherapie erlebte ich als eine große Bereicherung meiner Interventionsmöglichkeiten. Weitere Bereicherungen sind aktuell Erfahrungen mit der Akzeptanz- und Commitment-Therapie sowie der Schematherapie, die den Bogen zur Beziehungsorientierung der Tiefenpsychologie schließt. Alle diese Methoden fließen in meine Arbeit als Supervisor ein.

In der Supervision kommt es mir auf eine entspannte Atmosphäre an, in der jeder vom anderen lernen kann. Nach einer möglichst plastischen Problem- und Patientenvorstellung mit möglichst exakter Diagnosestellung sollte die therapeutische Beziehung ein wichtiger Fokus sein. Diese Beziehungsfokussierung spiegelt sich in der Supervision in meiner Haltung und meinen Intervention wider. Auch hier ist Unterstützung und Wertschätzung die Basis für persönliches Zutrauen und Entwicklung der Teilnehmer. Natürlich ist es auch wichtig, die Verhaltenstherapie störungsbezogen korrekt und methodenkonform anzuwenden. Pro Gruppenterminabend sollte jeder Teilnehmer mindestens Zeit für einen Fall haben. Der Fall sollte plastisch und gerne auch per Videodarstellung den anderen Teilnehmern vorgestellt werden. Testergebnisse etc. können eine Rolle spielen, um die Diagnose zu festigen. All das wird in einer kooperativen Atmosphäre herausgearbeitet, um dem Supervisanden Anregungen und möglichst konkrete Hilfen für die kommenden Therapiesitzungen zu geben.

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