AVT Köln

Ann SchaeferNach meinem Psychologie-Studium habe ich zunächst eine Ausbildung zur Klientenzentrierten Gesprächspsychotherapeutin (Abschluss 1995) und danach eine berufsbegleitende Weiterbildung in Verhaltenstherapie bei der AVT (Abschluss 1998) absolviert. Im Jahre 2001 erhielt ich von der KV-Nordrhein ein Zertifikat als Qualitätszirkel-Moderatorin und 2003 nahm ich an einer mehrtägigen ICF-zertifizierten Coaching-Fortbildung teil. Seit 2007 bin ich zertifizierte EMDR-Therapeutin und EMDRIA-Mitglied.

In Köln bin ich seit 1998 als Verhaltenstherapeutin zugelassen und seit dem 04.01.1999 als Psychologische Psychotherapeutin approbiert. Ich besitze von der KV-Nordrhein die Abrechnungsgenehmigung für Einzel- und Gruppentherapie bei Erwachsenen, für übende und suggestive Verfahren und für die Anwendung von EMDR bei Erwachsenen mit einer Posttraumtischen Belastungsstörung.            

Für die AVT bin ich seit 2005 als Supervisorin und Lehrpraxis-Inhaberin und seit 2013 als Selbsterfahrungsleiterin tätig.

Seit 2014 bin ich für die gesetzlichen und privaten Krankenkassen als Gutachterin für Verhaltenstherapie bei Erwachsenen tätig, und seit 2015 führe ich Team-Supervision auf einer Palliativ-Station durch.

Ab 1986 war ich zunächst an der Universität Gesamthochschule Essen und später an der Universität zu Köln in der Medizinischen Fakultät tätig, früher angestellt und heute freiberuflich. Dies hatte zur Folge, dass ich vertiefte Kenntnisse über körperliche Erkrankungen und wissenschaftliche Methodik erwerben und mich als Dozentin erproben konnte. Ich interessiere mich besonders für psychosomatische Zusammenhänge, Psychotraumatologie und Prüfungsangst. Für hoch prüfungsängstliche Studierende der Human- und Zahnmedizin und der Neurowissenschaften biete ich seit 2007 regelmäßig eine spezielle Kombination aus Einzel- und Gruppengesprächen an, die aufgrund einer erfolgreichen Evaluation vom Studiendekanat der Medizinischen Fakultät finanziert wird. Bisher fanden sechs Gruppen statt.  

Ich biete Einzel- und Gruppensupervision an. Die Supervisionsgruppen sind offen konzipiert; die Zusammenarbeit wird aber bei kontinuierlicher Teilnahme naturgemäß intensiver, weil dann ein stärker individualisiertes Arbeiten möglich ist. In meinen Supervisionen versuche ich stets zu ermöglichen, dass jeder Teilnehmer einen Fall einbringen kann und dass auch konkrete Lösungsmöglichkeiten generiert werden. Häufig stelle ich fallbezogen Info-Material zur Verfügung, dass nach der Supervision mitgenommen werden kann.

Meine Schwerpunkte sind:

  • Erarbeitung eines Verständnisses für den Patienten und seinen speziellen Fall
  • Vor diesem Hintergrund die Entwicklung eines Vorschlags für das methodische Vorgehen
  • Schärfung des Blicks für den “unspezifischen Wirkfaktor”, d. h. die therapeutische Beziehung
  • Arbeit an der therapeutischen Haltung, d. h. Reflektion der therapeutischen Rolle und deren Implikationen

Ich freue mich, wenn Sie “vorbereitet” in die Supervision kommen, d. h. Ihre spezielle Frage formulieren und den Fall entsprechend verdichtet darstellen können, damit wir zu zweit oder in größerer Runde schnell einsteigen können. Das Einbringen eigener Video-Mitschnitte und eine rege Diskussion in der Gruppe empfinde ich als sehr fruchtbar.

Allgemeine Informationen zu dieser Supervisorin.