AVT Köln

Gütgemann, Petra

Gtgemann PetraWer ich bin

Mein Name ist Petra Gütgemann. Ich bin gebürtige Rheinländerin, geboren 1970 in Bonn. Ich habe zwei Kinder und wohne in der Kölner Südstadt. Seit 2009 bin ich mit meiner Praxis in Köln niedergelassen (www.guetgemann.jimdo.com), seit Kurzem in direkter Nähe zur AVT am Friesenplatz 21.

Welche beruflichen Erfahrungen habe ich

Anfang 1990 habe ich mein Studium in Berlin am Institut für kritische Psychologie (FU) begonnen. Das sogenannte „PI“ war bekannt für seine kritischen Diskurse, politischen Aktivitäten und Feminismus-Studien. Individualität, Flexibilität im Denken und das Blicken „über den Tellerrand“ haben mich nach Abschluss des Studiums weiter auf meinem Berufsweg begleitet.

Während meines Studiums und noch eine Weile danach habe ich in London gelebt und dort u. a. am Tavistock Institute (Bereich Forschung) gearbeitet. 1996 kam ich zurück nach Köln und war einige Jahre in der Medienbranche tätig. Für Pixelpark habe ich Konzepte für „E-Learning-“ und „Knowledge-Management-Systeme“ entwickelt, wozu sowohl psychologisches Know-How als auch Kreativität gebraucht wurde.

Nach einigen Jahren wollte ich mich jedoch wieder umfassender mit psychologischen Themen befassen und begann 2001 mit meiner Tätigkeit im rechtspsychologischen Bereich. Hier sammelte ich bei der Arbeit an Familiengutachten wertvolle Erfahrung in Diagnostik und Gesprächsführung. Mit der Zeit wurde mir jedoch klar, dass ich die Betroffenen nicht nach dem Gerichtssaal wieder verlassen, sondern mit ihnen gemeinsam arbeiten wollte. So entschied ich mich zum Wechsel in die therapeutische Richtung.

Wie ich arbeite

“Lebenslange Weiterentwicklung” ist mein Motto:

  • Ich habe nach Abschluss der Ausbildung bei der AVT unterschiedlichste Weiterbildungen absolviert: NLP-Practicioner, Schematherapie, EMDR und Akzeptanz- und Commitment-Therapie.
  • Durch die Arbeit mit meinen PatientInnen werden immer wieder neue Denkanstöße gegeben, die mich fordern eigene Anteile kennen zu lernen und in meinen Arbeitsstil zu integrieren. In der therapeutischen Beziehung lege ich sehr großen Wert auf eine empathische und wertschätzende Haltung, Offenheit für individuelle Sichtweisen und eine authentische Kommunikation. Ziel meiner Arbeit ist die Entwicklung von mehr Lebensqualität und Lebensfreude der Betroffenen durch Selbsterkenntnis, Akzeptanz und werteorientiertem Handeln. Der individuelle Behandlungsweg entwickelt sich im Prozess und setzt an den Fähigkeiten und Ressourcen meiner PatientInnen an.
  • Ich bin seit Jahren Mitglied in Qualitätszirkeln, nehme an kollegialer Intervision und Supervision teil. Der Austausch mit KollegInnen macht viel Spaß und hilft auch mir, mit schwierigen Situation umgehen zu können.

Was ich in meiner Supervision mache

Die therapeutische Beziehung ist der Hauptwirkfaktor einer Psychotherapie! Aber was heißt das eigentlich für mich als einzelne TherapeutIn? Hier baue ich auf die Erkenntnisse der AusbildungskandidatInnen aus ihren Selbsterfahrungskursen auf. Neben dem Gespür für die PatientIn brauche ich auch ein gutes Gespür für mich selbst – außerhalb und innerhalb der therapeutischen Sitzung.

Ich möchte in der Supervision eine Begleitung und eine Ratgeberin sein. Ich möchte helfen, einen Überblick zu gewinnen (und zu bewahren), sich bei therapeutischen Krisen zu orientieren und in die eigene Rolle als TherapeutIn hineinzufinden.

Die Weitergabe von Erfahrungen, Austausch und kollegiale Begleitung ist für mich persönlich eine wichtige Bereicherung in meinem beruflichen Umfeld.


Allgemeine Informationen zu dieser Supervisorin.