Psychotherapie an der Königsallee - Prof. Dr. Neudeck


Grünstr. 23
40212 Düsseldorf

Zur Praxis:

Die Lehrpraxis „Psychotherapie an der Königsallee“ liegt im Herzen Düsseldorfs, nur etwa 150 Meter von der Königsallee entfernt (Grünstraße 23, 40212 Düsseldorf). Über die Haltestellen Steinstraße U, Schadowstraße U oder Graf-Adolf-Platz U ist die Praxis optimal an das öffentliche U-Bahn-Netz angebunden.

Die Praxis wurde 2023 eröffnet und ist modern, hell und hochwertig eingerichtet. Insgesamt stehen vier voll ausgestattete Behandlungsräume zur Verfügung, darunter ein Raum, der auch für Gruppentherapien geeignet ist. Alle Räume verfügen über Computer, Flipchart und Whiteboards.

Inhaltlich ist die Praxis traditionell verhaltenstherapeutisch ausgerichtet und wird von Dr. Peter Neudeck geleitet. Behandelt werden Patienten mit unterschiedlichen Störungsbildern. Dabei wird Wert auf eine Therapie gelegt, die Patienten befähigt, eine aktivere Rolle im eigenen Veränderungsprozess einzunehmen, und gleichzeitig Psychotherapeuten durch den sinnvollen Einsatz neuer Tools im Praxisalltag entlastet. Digitale und innovative Methoden werden regelmäßig in die Behandlung integriert und praxisnah erprobt werden.

Als Lehrpraxis bietet die Praxis ein team- und lernorientiertes Umfeld, mit regelmäßigen PiA-Treffen, praxisinternen Intervisionsgruppen, der Möglichkeit zur Teilnahme an Supervisionsgruppen sowie einem dynamischen Team, in dem auch von approbierten Kollegen gelernt werden kann. Modernstes Equipment und strukturierte Praxisabläufe unterstützen dabei, den Fokus auf die therapeutische Arbeit zu legen.

Besonders spannend: In der Praxis werden regelmäßig Forschungs- und Studienprojekte durchgeführt. Eine Mitarbeit der PiAs ist ausdrücklich erwünscht. So erhalten PiAs nicht nur fundierte Einblicke in forschungsnahe Arbeit, sondern erleben aus erster Hand, wie innovative Lösungen und neue Therapieansätze entwickelt, geprüft und in die Versorgung integriert werden. Je nach Projekt ist auch eine Teilnahme an Studien mit gesonderter Vergütung möglich.


Zur Person:



Nach dem Psychologiestudium (Mainz, Berlin) arbeitete ich zunächst für ein Jahr als Familien- und Einzelfallhelfer in Berlin (Wedding). Gleichzeitig begann ich am Weiterbildungsinstitut IVB (Berlin) meine psychotherapeutische Ausbildung. Mit der Aufnahme eines Promotionsstipendiums der Christoph-Dornier-Stiftung wechselte ich dann nach Münster, wo ich im Dornier-Centrum-für-Klinische-Psychologie als Bezugstherapeut das therapeutische Setting "Intensive Brief Treatment" kennen lernte, was es damals deutschlandweit nur in Münster gab. Das Thema der wissenschaftlichen Arbeit zur Promotion waren psychobiologische Grundlagenforschungen zur Bulimia nervosa.


Es folgten Anstellungen in verschiedenen Arbeitsbereichen (salus Klinik Lindow, Hochschulambulanz Düsseldorf, Institut für Medizinische Psychologie in der Universitätsklinik Aachen).


Nach fast zehnjähriger Tätigkeit in einer Praxisgemeinschaft in Berlin zog ich mit meiner Familie im Jahr 2009 nach Köln und arbeite seitdem hier in einer Versorgungspraxis.


Neben der Tätigkeit in der Kassenärztlichen Versorgungspraxis arbeite ich als Dozent an Weiterbildungsinstituten. Zunächst in Dresden, dann in Chemnitz und mit den Jahren kamen noch einige andere Institute hinzu. Regelmäßig führe ich seit dem Jahr 2001 eine Lehrveranstaltung zum Thema Reizkonfrontation bei psychischen Störungen am Institut für Klinische Psychologie der TU Dresden durch. Reizkonfrontationsmethoden oder „Expositions-Therapie“ sind mein Hauptinteresse sowohl in theoretischer Hinsicht, als auch in der praktischen Patientenarbeit. In diesem Bereich publiziere ich regelmäßig, betreue wissenschaftliche Arbeiten und arbeite mit KollegInnen an innovativen Erneuerungen.


Ein weiterer Interessensschwerpunkt ist die psychotherapeutische Arbeit mit chronisch depressiven Patienten. Im Jahr 2008 absolvierte ich eine intensive Weiterbildung in der CBASP Methode, erlernte diese während eines USA Aufenthaltes im Jahr 2009 direkt bei J. McCullough und bin (U.S.) zertifizierter CBASP Therapeut. Auch in diesem Bereich sind internationale Publikationen und eine engagierte Teilnahme am CBASP Netzwerk entstanden.


Zur Lehrpraxis:


Als Supervisor bin ich seit dem Jahr 2003 tätig. In Bad Dürkheim (IFKV) absolvierte ich das Weiterbildungs-Curriculum zum Supervisor (DVT anerkannt) und arbeite in der Fallsupervision ebenso wie in der Teamsupervision und Organisationsberatung. In diesem Zusammenhang vertiefte ich meine systemischen Kenntnisse innerhalb einer Weiterbildung des IF Weinheim. In der Gestaltung von Gruppensupervisionen fließen somit Elemente aus der Systemischen Supervisionsarbeit (z.B. Reflecting Team) genau wie VT Teaching, Basis-Techniken und Spezielle VT Techniken, v. a. Expositionsverfahren ein.


An der AVT leite ich seit 2009 eine Veranstaltung zum Thema „Reizkonfrontation und Verhaltensexperimente“.


An den Möglichkeiten einer Lehrpraxis interessiert mich besonders, KollegInnen mit den gut evaluierten Methoden psychotherapeutischer Arbeit praktisch vertraut zu machen und somit zur Verbesserung der Qualität ambulanter Versorgung beizutragen. Der kollegiale Austausch und der Wunsch therapeutische Kompetenzen junger KollegInnen im Training weiterzuentwickeln sind eine herausfordernde und wichtige Aufgabe. AusbildungsteilnehmerInnen können bei mir neben den Basistechniken und den relevanten Störungsbildern die störungsspezifischen Reizkonfrontationstechniken und die CBASP Methode genauer kennen lernen. Da die Praxis eng mit universitären Lehrstühlen vernetzt ist, besteht die Gelegenheit zum wissenschaftlichen Arbeiten (Dissertation) und zum Publizieren. Meine Arbeit als Therapeut und Supervisor sehe ich als Dienstleitung, orientiert am jeweiligen Auftrag. Ich lege Wert auf gut strukturiertes Arbeiten in einer freundlichen und angenehmen Atmosphäre.


Für weitergehende Informationen klicken Sie bitte auf: https://www.psychotherapie-koenigsallee.de/ oder melden Sie sich unter info@psychotherapie-koenigsallee.de.


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