AVT Institutsambulanz 4 Breuer


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Praktische Tätigkeit II | Lehrpraxis

Institutsambulanz 4 der AVT – HypnoSys Praxisgemeinschaft Breuer mit u.a. Dipl. Psych. Heinrich Breuer - Köln

Die Institutsambulanz IV der AVT in der Hültzstraße wird von Heinrich, Daniel und Benedict Breuer geleitet. Wie die Namen schon vermuten lassen, ist sie eine sehr familiär geführte Ambulanz und Praxis, in der ein gutes Miteinander und der Freiraum für Individualität als sehr wichtig erachtet werden.


In der Praxisgemeinschaft, in der sich die Institutsambulanz befindet, arbeiten neben Heinrich, Daniel und Benedict die Ausbildungsteilnehmer:innen der AVT. Heinrich gründete die AGVT, die heutige AVT, im Jahr 1992 mit dem großen Anliegen, eine qualifizierte Ausbildung von Psychologischen Psychotherapeut*innen zu sichern. Ein Ziel von Heinrich und seinen Kolleg*innen in der Geschäftsleitung war von Beginn an, besonders renommierte und qualifizierte Dozent*innen für die Lehre zu gewinnen, um somit einen hohen Ausbildungsstandard zu sichern. Kurz nach der Gründung der AGVT (AVT) gründete er ebenfalls die Lehrpraxis und heutige Institutsambulanz IV. Kern der Idee des Lehrpraxenmodells, das von der AVT zu seiner Zeit als einzigem Institut etabliert worden war, war es, den zukünftigen Kolleg*innen die Möglichkeit zu eröffnen, direkt bei bekannten, erfahrenen und solide arbeitenden Praktiker*innen zu lernen. Um einen gleichwertig hohen Standard aller Lehrpraxen zu sichern, wurden außerdem entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen. Dazu zählen bis heute beispielsweise die Bereitstellung von Testmaterialien, einer Präsenzbibliothek, angemessener technischer Ausstattung der Räume und eine angemessene Organisation des Betriebes.


Vorstellung der Institutsambulanz-4-Leitung und -Mitarbeiter*innen


Über Heinrich Breuer: „Ich bin 1946 geboren, bin verheiratet, habe drei Kinder und bin psychologischer Psychotherapeut. Ein ausführlicher beruflicher Werdegang findet sich unter der Selbstdarstellung der Selbsterfahrungsleiter. Ich bin einer der Gründer und Besitzer der AVT, bin in der Institutsleitung tätig und seit der Gründung im Jahre 1992 Selbsterfahrungsleiter, Dozent, Supervisor und Lehrpraxeninhaber.


Ich bin seit 1974 als Psychotherapeut tätig, habe langjährige Erfahrungen mit Suchtkranken, bin als Hypnotherapeut natürlich mit Traumastörungen und Schmerzstörungen vertraut, habe in meiner langjährigen Praxis mit den verschiedensten Störungsbildern zu tun gehabt, überwiegend mit Depressionen, Ängsten und Persönlichkeitsstörungen. Von 1976 bis 2008 habe ich pro Woche mindestens zwei Therapiegruppen in meiner Praxis gehabt, behandele außerdem seit meiner systemischen Ausbildung gegen Ende der 70er Jahre Paare und Familien. Nach wie vor mache ich viele Aufstellungskurse und habe in meiner Praxis eine monatlich tagende, offene Gruppe, in der mit der Aufstellungsmethode gearbeitet wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AVT dürfen auf Nachfrage hin in dieser Gruppe durchaus hospitieren. In die Supervision kann ich neben der Verhaltenstherapie meine anderen Schwerpunkte, die Hypnotherapie, die systemische Arbeit und die Familienaufstellung, einbringen. Außerdem verfüge ich über eine breite Weiterbildung in erlebnisaktivierenden Methoden. Im Curriculum sind meine Veranstaltungen hypnotherapeutischen Techniken und Familien- und Systemaufstellungen.“


Über Daniel Breuer: „Ich bin 1991 geboren und arbeite seit 2020 als psychologischer Psychotherapeut und Co-Leiter der Ambulanz. Meine Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten habe ich bei der AVT absolviert. Auch wenn die Ausbildungszeit immer weiter in die Vergangenheit rutscht, denke ich noch gerne an diese anstrengende, aber auch schöne und lehrreiche Zeit zurück. Den täglichen Kontakt mit den PiAs genieße ich stets sehr. Es ist schön zu sehen, wie die Sicherheit zunimmt, das eigene Rollenverständnis sich festigt und wie lebendig die Praxis durch den regen Austausch untereinander ist.
Seit meinen ambulanten Fällen arbeite ich bei uns in der Praxisorganisation, betreue die PiAs bei alltäglichen Fragestellungen, kümmere mich um die Quartalsabrechnung, Patientenvergabe, etc. Seit meiner Approbation führe ich ebenfalls die Erstgespräche im Rahmen der psychotherapeutischen Sprechstunde mit den Patient*innen, die wir dann auf die Warteliste aufnehmen. Was nicht in jeder Lehrpraxis üblich ist, ist unsere Eingangsdiagnostik die wir mit den Patient*innen vor Aufnahme der Therapie bereits durchführen. Zusätzlich arbeite ich mit gesetzlich und privat versicherten Patient*innen in meiner eigenen Praxis und als Dozent.
Seit 2021 arbeite ich ebenfalls in der AVT in der Zusammenarbeit mit Kooperationen und der Umsetzung der neuen Weiterbildung nach dem neuen Psychotherapeutengesetz. Inzwischen bin ich seit Januar 2024 gemeinsam mit Ben Teil der Geschäftsführung.


Neben der Ausbildung in Verhaltenstherapie habe ich vor allem einen hypnotherapeutischen Schwerpunkt durch die Weiterbildung am MEIK in Köln. Zudem ist mein therapeutisches Arbeiten geprägt durch meine langjährigen Erfahrungen in der Arbeit mit Suchterkrankten Menschen und den AVT-Seminaren zu Psychotraumatherapeutischen Ansätzen (DeGPT zertifiziertes Curriculum) und Systemaufstellungen (DGfS zertifiziertes Curriculum).“



Über Benedict (Ben) Breuer: „Ich bin 1994 geboren und seit 2022 psychologischer Psychotherapeut und Co-Leiter der Ambulanz. Meine Ausbildung habe ich bei der AVT gemacht, weswegen ich mich noch gut in das Leben der PiAs hineinversetzen kann. Während meiner Ausbildung habe ich die ambulanten Fälle in zwei verschiedenen Lehrpraxen gemacht, wodurch ich unterschiedliche Praxisorganisationen kennenlernte. Seit 2020 arbeite ich für die AVT, zunächst in der Verwaltung mit Aufgaben wie dem Führen von Bewerbungsgesprächen sowie der Organisation von Fortbildungen. Inzwischen bin ich seit Januar 2024 gemeinsam mit Daniel Teil der Geschäftsführung. Durch diese Erfahrungen kenne ich mich im AVT-Alltag sehr gut aus und kann so ziemlich alle Fragen rund um die Ausbildung beantworten. Vielleicht habt Ihr mich auch schonmal gesehen, z.B. beim Kennenlerntag, Bergfest, Prüfungskolloquium oder als Dozent bei Seminaren.


Neben der Ausbildung in Verhaltenstherapie habe ich vor allem einen hypnotherapeutischen und hypnosystemischen Schwerpunkt durch die Weiterbildung am MEIK in Köln. Zudem ist mein therapeutisches Arbeiten geprägt durch Weiterbildungen der AVT in psychotraumatherapeutischen Ansätzen (DeGPT zertifiziertes Curriculum) und Systemaufstellungen (DGfS zertifiziertes Curriculum). 

Neben der Arbeit für die Institutsambulanz arbeite ich in den gleichen Räumlichkeiten über meinen Kassensitz und sehe hier meine Patient*innen (gesetzlich und privat). Außerdem habe ich eine 1-mal-wöchentlich stattfindende Therapiegruppe. Wie Daniel auch, führe ich die Erstgespräche im Rahmen der psychotherapeutischen Sprechstunde mit den Patient*innen, die wir dann auf die Warteliste aufnehmen. Neben diesen Aufgaben bin ich zudem Dozent für „hypnotherapeutische Techniken“ und „Familien- und Systemaufstellungen“ für die AVT. Im Curriculum der AVT findet Ihr meine Veranstaltungen im dritten Ausbildungsjahr.“

Im Praxisalltag ist Heinrich als Supervisor erster Ansprechpartner bei supervisorischen Themen. Daneben kümmern sich Daniel und Ben vor allem um das organisatorische, d.h. die Sprechstunde, Patienten*innen-Vergabe, Start und Ende der ambulanten Fälle, Betreuung der PT2ler*innen usw. Außerdem stehen sie gerne für intervisorischen Rat zur Seite. Unterstützt werden sie in der Organisation durch Claudia Breuer (festangestellte Mitarbeiterin, Mutter und Ehefrau), Leah Vogelpohl (festangestellte Mitarbeiterin, PiA bei der AVT) und zwei wechselnde PT2ler*innen.


Individuelle Förderung der Ausbildungsteilnehmer*innen


Es ist uns persönlich eine große Freude, die Persönlichkeitsentwicklung von jungen Therapeut*innen zu begleiten, die auftauchenden Probleme als Herausforderungen deutlich zu machen und den Fokus aller Kolleg*innen dabei auf ihre Lernfortschritte zu lenken. In der Supervision die Heinrich anbietet, legt er einen Schwerpunkt auf den spezifischen Veränderungsprozess des/der jeweilige*n Patient*in. Diesen zu verstehen ist, neben der Gestaltung der therapeutischen Beziehung, eines seiner Hauptanliegen. Auch wenn uns als Therapeut*innen viele “Tools” zur Verfügung gestellt werden und diese eine große Bandbreite von therapeutischem Arbeiten möglich machen, nutzen doch letztendlich auch die besten Methoden nichts, wenn die Basis, die Beziehung, nicht stimmt.

Heinrich sagt hierzu: „Ich habe in meinem Therapeutenleben häufig von älteren Kolleginnen und Kollegen profitieren dürfen und hoffe, dass ich nun ähnliche Erfahrungen an die Mitarbeiter*innen meiner Institutsambulanz weitergeben kann. Unsere Praxis ist eine normale Kassenpraxis mit angeschlossenem Lehrbetrieb, die ich nicht mit anderen Lehrpraxen vergleichen möchte. Bei der Vielfalt der verschiedenen Therapeut*innen, die innerhalb der AVT Lehrpraxen betreiben, ist für jeden/jede Ausbildungsteilnehmer*in eine Person dabei, die eine optimale Förderung gewährleisten kann. Bei den Ausbildungsteilnehmer*innen schätze ich Selbstständigkeit, Vertragstreue, angenehme Umgangsformen, Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Und ich mag Lachen, Humor und Leichtigkeit. Probleme bekomme ich, wenn die Akten schlampig geführt werden und nicht unter Verschluss gehalten werden, wenn den Patient*innen nicht mit der gebührenden Achtung entgegengetreten wird, wenn meine durchaus vorhandene Gutmütigkeit ausgenutzt wird. Man muss sich daran gewöhnen, dass ich manchmal wegen eigener Arbeitsbelastung nicht angesprochen werden möchte, dass ich schon mal Lehrverpflichtungen im Ausland habe und auch – selten zwar, aber immerhin – schlecht gelaunt sein kann. Und ich bin als Hypnotherapeut ein Geschichtenerzähler.“


Praxisausstattung und Lage


Die Praxis liegt am Rande des Lindenthaler Grüngürtels am Stadtwald, der sich wunderbar für Pausen oder auch Spaziergänge mit Patient*innen eignet. Für die Lehrtherapien gibt es 4,5 Therapieräume, davon ist einer ein Gruppentherapie- und Seminarraum. Es gibt also Platz für etwa 20-35 Ausbildungsteilnehmer*innen und nach Rücksprache können ggf. auch Gruppentherapien angeboten werden. Zudem gibt es einen Raum für Bio-Feedback-Therapie. In allen Therapieräumen befinden sich Computer mit Smarty-Zugang. Zudem gibt es einen Aufenthaltsraum, in dem sich zwei weitere Arbeitsplätze mit Computern mit Smarty-Zugang, und ein weiterer Arbeitsplatz ohne Computer befinden. Vorne im Empfangsbereich gibt es zwei Computer die von der Praxisleitung, den festangestellten Mitarbeiter*innen und PT2ler*innen genutzt werden. Es gibt eine Teeküche mit vollautomatischer- und Filter-Kaffeemaschine, Mikrowelle und Kühlschrank. Gerne bieten wir auch unseren Patient*innen einen Kaffee oder Tee an.

Die Praxis ist wenige Minuten von der Kreuzung Aachener Straße – Stadtwaldgürtel entfernt, die Straßenbahnlinien 1, 7 und 13 halten dort. In der Hültzstraße gibt es viele (zahlungspflichte) Parkplätze, die aber morgens meist von den Mitarbeiter*innen der DKV, die ihr Hauptgebäude in der Nähe hat, blockiert werden. Auf dem Grünstreifen vor der Praxis gibt es die Möglichkeit Fahrräder sicher an Stangen abzuschließen.


Website der Praxis https://www.hypnosys.de/index.html


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