AVT Köln

Zahran, Assad

Meine Schwerpunkte in der SupervisionAssad Zahran

In der Supervision erhalten Kollegen Unterstützung in drei Kernbereichen:

Zum einen soll die therapeutische Arbeit im Hinblick auf die Fallkonzeption reflektiert werden. Es ist schließlich eine Herausforderung, den „Wald vor lauter Bäumen zu erkennen“. Dann kann die Frage eines symptomorientierten Vorgehens und eines Vorgehens in Hinblick auf die zugrunde liegende Vulnerabilität geklärt werden. In letzterer Hinsicht bin ich vor allem durch die Arbeiten von Klaus Grawe stark beeinflusst.

Zum anderen wird das biografische und aktuelle System des Patienten beleuchtet und als wichtiges Element der therapeutischen Planung berücksichtigt. Dabei gehen wir der Frage nach, wie das biografische System und das aktuelle System auf den Patienten und sein Verhalten wirken und in die Therapie einbezogen werden können. Hintergrund meiner Arbeit und Denkweise ist hier der (hynpo-) systemische Ansatz und im Besonderen meine Ausbildung bei Heinrich Breuer.

Schließlich spielt die Beziehungsgestaltung in der therapeutischen Arbeit die entscheidende Rolle. Daher ist die Reflexion unseres Therapeutenverhaltens und die Reflexion der Kommunikation ein weiterer Kernbereich der Supervision. Insbesondere Konflikte in der Therapie können so effektiv analysiert und verändert werden. Diese historisch aus der psychodynamischen Sichtweise stammende Erkenntnis, entspricht heute einem schulenübergreifenden Ansatz.

Meine Kennzeichen als Supervisor

Ich möchte die Kollegen ermutigen, Ihren eigenen therapeutischen Stil zu entwickeln. Wenn wir als Therapeuten so sind, wie wir sind, macht die Arbeit viel Freude und kann in vielerlei Hinsicht leichter werden. Ich achte dabei besonders auf die Ressourcen der Supervisanden.

Ein paar Zeilen über mich

Ich bin verheiratet, Vater zweier Töchter und lebe im Bergischen Land. Ich mag die Natur, die eine große Ressource für mich darstellt und radle gerne durch die hiesigen Wälder. Außerdem höre ich viel Musik und spiele dann und wann auch selbst Gitarre.

Nach meinem Studium habe ich die verhaltenstherapeutische Ausbildung bei der AVT absolviert und bin zudem schnell in Kontakt mit der Hypnotherapie gekommen. Diese Kombination und eine starke Ausrichtung an achtsamkeitsbasierten therapeutischen Verfahren stellen die Basis meiner täglichen Arbeit dar. Seit 2011 arbeite ich in eigener Praxis und gebe gerne Seminare für die AVT und das Milton Erickson Institut Köln.  


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